top of page

Do it yourself!

  • 25. März
  • 2 Min. Lesezeit

Als ehemalige Vizedirektorin für Zuwanderung und Integration im Schweizer Staatssekretariat für Migration, in Verhandlungen mit der EU, aber auch als Brückenbauerin zwischen Bund und Kantonen habe ich über viele Jahre immer wieder komplexe rechtliche und strategische Fragestellungen erfolgreich gelöst. Meine wichtigste Richtschnur dafür war, dass eine faktenbasierte, transparente und vertrauensvolle Zusammenarbeit über die Hierarchien hinweg die wichtigste Grundlage für nachhaltige Lösungen sind (Link zur Kurzbio).


Dafür muss eine Führungsperson an den Voraussetzungen bei sich selbst arbeiten: Immer wieder lern- und fragebereit sein, zu ihrem Nichtwissen mit gleicher Selbstverständlichkeit stehen wie zu ihrem Wissen, sich selbst und anderen vertrauen. Über viele Jahre in einer intensiven Führungsrolle zu sein, läuft dieser persönlichen Entwicklung oft entgegen. Allwissenheit wird erwartet, es fehlt die Zeit, um selbst Fakten zu überprüfen oder Menschen persönlich kennenzulernen. Eine grosse Falle, in die ich auch selbst immer wieder getreten bin.


Wie geht es Ihnen in Ihrer Führungsposition? Wann haben Sie das letzte Mal:

  • Mit einem beruflichen Kontakt, einer Verhandlungspartnerin oder einer Mitarbeiterin intensiv über etwas Privates gesprochen und es dabei "klicken" gespürt? Das war der Einklang, das Vertrauen, der sicherste Boden von allen.

  • In einer Sitzung oder Verhandlung mit externen Partnern zugegeben, dass Sie nicht wissen, wovon ihr Gegenüber (oder ihr Mitarbeiter) spricht?

  • Sich selbst etwas Neues beigebracht? So richtig neu? Und dabei die Komfortzone verlassen?

  • Mit den eigenen Händen etwas angepackt?


Ich kann Ihnen versichern, es hilft. Beim faktenbasiert arbeiten, beim Vertrauen in sich selbst und in andere, beim Lösungen finden. Versuchen Sie es!


PS: Seit ich nicht mehr selbst in einer Führungsrolle tätig bin, habe ich endlich Fahrstunden genommen (mit einer Vertiefung im seitwärts parkieren), einen Funkausweis für Küstengewässer der British Royal Yacht Association gemacht, und vom Gärtner gelernt, wie man Hortensien richtig schneidet. Vorher wäre ich auch nicht dazu gekommen...







 
 
bottom of page